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Power für 2.100 m² zu beheizender

Gesamtfläche bei einem nur

17,5 m² kleinen Heizungsraum!

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Blockbräu Hamburg

Gas-Brennwert-Heizungsanlage für Gastronomiebetrieb BLOCKBRÄU an den St. Pauli Landungsbrücken in Hamburg

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Der Hamburger Hotelier und Gastronom Eugen Block plante in der östlichen Spitze der St. Pauli Landungsbrücken die Eröffnung eines neuen Szene-Gastronomiebetriebes mit integrierter eigener Brauerei. Das ursprünglich als Abfertigungsstation errichtete Gebäude zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen der Freien und Hansestadt Hamburg und gehört der Hamburg Port Authority (HPA). Es entstand zwischen 1907 und 1909 und wurde 2003 unter Denkmalschutz gestellt. Die zu beheizende und mit Warmwasser zu versorgende Fläche in dem von BLOCKBRÄU angemieteten Gebäudeteil beträgt 1.300 Quadratmeter über drei Etagen plus Keller. Die Fläche war schon vorher von einem Gastronomiebetrieb genutzt worden. Zu diesem Zeitpunkt war ein veralteter atmosphärischer Gaskessel installiert, dessen hohe Betriebskosten sich für den Mieter erheblich bemerkbar machten. Zusätzlich sollten mit der neuen Heizung die Büros der BLOCKBRÄU, eine Mietfläche der Wasserschutzpolizei, eine Elektrowerkstatt der HPA sowie öffentliche WC-Anlagen mit Wärme versorgt werden. Damit belief sich die zu beheizende Gesamtfläche auf insgesamt 2.100 Quadratmeter, wobei umfangreiche Sanierungsarbeiten an Fenstern, Decken und am Dach durchgeführt wurden.

Besondere Herausforderungen ergaben sich für die Ausschreibung der neuen Heizungsanlage. So sahen die Planungen einen deutlich verkleinerten Heizungsraum mit einer Fläche von lediglich 17,5 Quadratmetern vor (vorher 35 Quadratmeter), um Platz für die Brauereitechnik zu gewinnen. Darüber hinaus verfügte der Kamin über einen engen Querschnitt und war aus Gründen des Denkmalschutzes nicht veränderbar. Gas als Energieträger war vom Auftraggeber vorgeschrieben.

Das Anlagenschema der neuen Heizungsanlage mit drei ProCon HT 150 Gas-Brennwertkesseln.
Die neue MHG Anlage garantiert eine energiesparende, umweltschonende und verlässliche Wärme- und Warmwasserversorgung.

Der Transmissionswärmebedarf wurde mit 60 Kilowatt berechnet, zusätzlich waren 245 kW Lüftungswärme gefordert. Das ursprünglich mit den Ausschreibungen betraute Planungsbüro hatte basierend auf diesem Gesamtwärmebedarf Kessel eines anderen Heiztechnik-Anbieters ausgeschrieben. Allerdings war nicht bedacht worden, dass die ursprünglich geplanten Kessel weder die Anforderungen hinsichtlich des Platzbedarfs noch im Hinblick auf den begrenzten Kaminquerschnitt erfüllten. Die Verantwortung wechselte zur Firma Rolf Roggemann, Planungsbüro für Haustechnik, Hamburg. Hier war bekannt, dass ausschließlich der bodenstehende Gas-Brennwertkessel
ProCon HT von MHG in der Lage sein würde, die durch das Objekt vorgegebenen komplexen Anforderungen zu erfüllen.

Eine kühle Erfrischung im BLOCKBRÄU, rechts: Die Verantwortlichen für Planung und Installation: Rolf Roggemann (links) und Heinrich Kohl.

Rolf Roggemann: „Die Kompaktheit der MHG Kessel mit ihrem äußerst geringen Platzbedarf von etwa einem Quadratmeter pro Gerät war ausschlaggebend. So viel Leistung auf kleinstem Raum – dazu gab und gibt es im Markt kein vergleichbares Angebot.“ Mit der Installation der neuen Gas-Brennwert-Anlage wurde das Hamburger Traditionsunternehmen Heinrich Kohl GmbH und Co. beauftragt, das seit 126 Jahren besteht und auf Zentralheizungsbau spezialisiert ist. Gleichzeitig zählt die Firma zu den langjährigen Kunden der MHG Heiztechnik GmbH. Das Unternehmen installierte eine Kaskadenanlage bestehend aus drei Gas-Brennwertkesseln vom Typ ProCon HT 150, die alle an einem Abgassystem zusammengeführt wurden. „Das haben wir mit einem 200-Millimeter-Kunststoff-Abgasrohr hinbekommen. Jeder Wettbewerber der MHG hätte einen größeren Durchmesser benötigt, sodass wir es aufgrund des geringen Kaminquerschnitts nicht geschafft hätten“, berichtet Eylert Marsch, der als Projektleiter der Firma Heinrich Kohl das Vorhaben begleitet hat. „Der äußerst geringe Querschnitt ist der hohen Pressung der MHG Kessel von 200 mbar zu verdanken“, so Marsch. Zwei Kessel der neuen Anlage an den St. Pauli Landungsbrücken sind als Masterkessel konzipiert, der dritte als Slave. 300 Kilowatt Leistung entfallen auf die statische Heizung und Lüftung der BLOCKBRÄU, die übrigen 150 Kilowatt auf das Büro von BLOCKBRÄU, die Mietung der Wasserschutzpolizei, die Elektrowerkstatt der HPA und die öffentlichen WC-Anlagen. Die Warmwasserversorgung von BLOCKBRÄU übernimmt ein 500-Liter-Speicher mit zwei integrierten Wärmetauscherschlangen. Zusätzlich wird Wärme aus der Bier- und Lagerkühlung der BLOCKBRÄU rück gewonnen und für die Trinkwarmwasserbereitung genutzt. Als Heizkörper kommen im Objekt Unterflur-Konvektoren, Radial-Vektoren und Plan-Heizungskörper zum Einsatz. Darüber hinaus wurde im Heizungsraum ein 170-Kilowatt-Dampfkessel für den Braubetrieb installiert.

Die Firma Heinrich Kohl GmbH & Co. wurde 2011 mit der Installation beauftragt, die im Oktober des Jahres begann. Aufgrund der leichten Einbringbarkeit standen die drei HT-Kessel innerhalb eines Tages im Heizungsraum, nach zwei Tagen waren die Kessel angeschlossen. Der erste Heizkessel wurde noch im Oktober 2011 in Betrieb genommen. „Im Vergleich zu vorher erwarten wir eine Energieeinsparung im deutlich zweistelligen Prozentbereich. Das ist neben den Maßnahmen zur Verringerung des Wärmebedarfs nicht zuletzt auch auf die hoch effiziente Gas-Brennwerttechnik von MHG mit ihrem extrem breiten Modulationsbereich zurückzuführen“, so Eylert Marsch. Die Verantwortlichen des Gastronomiebetriebes BLOCKBRÄU wurden vor der Einweihung von den Heiztechnik-Spezialisten in die Bedienung der Anlage eingewiesen. Zudem können sämtliche Betriebsdaten per Fernabfrage ausgelesen werden. Diesen Service übernimmt eine eigens beauftragte Firma für Regelungstechnik. Eventuelle Störmeldungen werden parallel an die Firma Heinrich Kohl übermittelt. Die gewählte Technik und die Anlagenkonzeption gewährleisten die hier zwingend erforderliche maximale Betriebssicherheit durch ein redundantes System. Denn jeder einzelne Kessel verfügt unter dem Gehäuse über zwei unabhängig voneinander arbeitende Kessel. Zudem können die Kesselmodule ohne Unterbrechung des Heizbetriebs einzeln gewartet werden. Und im Falle eines Falles stehen die geschulten Spezialisten vom MHG Werks-Kundendienstteam aus dem nahe gelegenen Buchholz jederzeit zur Verfügung. Damit sind an den St. Pauli Landungsbrücken alle Voraussetzungen für eine energiesparende, umweltschonende und verlässliche Wärme- und Warmwasserversorgung geschaffen. Beste Startbedingungen also, die Erfolgsgeschichte der Unternehmerfamilie Block fortzuschreiben: Seit der Eröffnung von BLOCKBRÄU zu Ostern 2012 erweist sich die neue Attraktion als wahrer Touristenmagnet.

 

Gas-Brennwert-Heizungsanlage St. Pauli Landungsbrücken im Überblick

Zu beheizende Fläche: 2.100 m2

Wärmebedarf: ca. 990.000 kWh/a

Heizungsanlage: 3 Gas-Brennwertkessel vom Typ ProCon HT 150 mit einer Heizleistung von jeweils 150 kW; 2 Kessel als Master, einer als Slave

Wirkungsgrad 40/30 °C: 109,5 %

Warmwasserversorgung: 500-l-Speicher mit zwei Wärmetauscherschlangen (1)

Planungsbüro: Rolf Roggemann Planungsbüro für Haustechnik, Kreienhoop 148, 22399 Hamburg, rolf.roggemann@hamburg.de, www.roggemann-planungsbuero.de

Installierender Fachhandwerksbetrieb: Heinrich Kohl GmbH & Co., Uffelnsweg 18, 20539 Hamburg, heinrichkohl@nexgo.de, www.beheizen.com

Die MHG Heiztechnik steht Ihnen bei allen Fragen gern zur Verfügung.
MHG Heiztechnik GmbH | Brauerstraße 2 | 21244 Buchholz i. d. Nordheide
Telefon: 04181 23 55-0 | Telefax: 04181 23 55-191 | E-Mail: kontakt@mhg.de