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Modernste Arena

für Eisschnelllauf- und

Events in Inzell

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Max Aicher Arena

Gas-Brennwert-Heizungsanlage in Inzell

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Anfang des Jahres 2011 eröffnete im bayerischen Inzell die modernste Eisschnelllauf-Arena der Welt: die MAX AICHER ARENA. Zuvor waren die bekannte ehemalige Freiluftbahn überdacht und das Gebäude neu erbaut worden. Die Arena bietet eine perfekte Mischung aus Design und Funktionalität und wurde 2011 in Barcelona mit dem Architekturpreis "World Sport Building of the Year" ausgezeichnet. Mit einer Länge von 203 Metern und einer Breite von 90 Metern ist die Arena nicht nur Austragungsort von Sportveranstaltungen, sondern bietet mit ihrem variablen Flächenkonzept und multifunktionalen Nutzungsmöglichkeiten auch Raum für Events mit bis zu 10.000 Personen. Die Wärmeversorgung für die Halle und die integrierten Sportlerwohnungen wurde in der Spitzenlast zunächst über einen 850 kW-Holzpellets-Heizkessel sichergestellt, und zwar in Kombination mit einem 30.000-Liter-Pufferspeicher. Die Eisbereitung erfolgte über einen Schraubenverdichter, dessen Wärme rückgewonnen und einer 1.120 kW-Wärmepumpe mit Ammoniak als Kältemittel zugeführt wurde. Diese übernahm die Grundlast für die Beheizung des Eisstadions. Nach der Einweihung stellten die Betreiber schnell fest, dass der Biomassse-Heizkessel im Sommer zu viel Brennstoff benötigte. Denn der Heizkessel war auf die nur geringen Wärmeanforderungen im Sommer, die in erster Linie aus dem Warmwasserbedarf für insgesamt zehn Sportlerwohnungen resultieren, nicht ausgelegt. Um hier für Abhilfe zu sorgen und die Energieeffizienz zu steigern, entschied der Betreiber, die bestehende Anlage um einen modernen Gas-Brennwertkessel zu ergänzen und beauftragte das Planungsbüro Krawinkel Ingenieure GmbH mit der Ausschreibung.

Den Zuschlag bei der Ausschreibung erhielt die Installationsfirma Josef Mayer aus Inzell, langjähriger Kunde der MHG Heiztechnik GmbH und bereits seit 1953 als Spezialist für Heizung, Sanitär und als Spenglerei am Markt. "Unser Konzept, die Anlage um einen bodenstehenden Gas-Brennwertkessel vom Typ ProCon HT 225 zu ergänzen und mit einem bereits bestehenden 1.000-Liter-Schicht-Ladespeicher zu kombinieren, hat rundum überzeugt", berichtet Andreas Laake, der bei der Firma Mayer für die Planung verantwortlich ist. "Neben der hohen Energieeffizienz und der langjährigen Praxisbewährtheit waren auch der mit etwa einem Quadratmeter sehr geringe Platzbedarf des Kessels sowie die leichte Einbringbarkeit wertvolle Argumente", so Laake. Der neue Gas-Brennwertkessel wurde neben dem Holzpellets-Heizkessel im Heizraum installiert. Dabei wird der Kessel mit Flüssiggas aus einem eigens installierten 2.100-Liter-Tank betrieben. Bei der Abgasanlage waren vor Ort keinerlei technische Herausforderungen zu überwinden, die Monteure der Firma Mayer verwendeten ein auf den ProCon HT abgestimmtes MHG Kunststoff-Abgassystem. Im Rahmen der Anlagenkonzeption übernimmt der ProCon HT 225 in erster Linie die Warmwasserversorgung der zehn Sportlerwohnungen und der angegliederten Turnhalle, wird aber im Winter bei Spitzenlast auch für die Trocknung der Arena zugeschaltet, wenn die Leistung des Biomasse-Heizkessels nicht mehr ausreicht. Die Gas-Brennwertanlage läuft regelungstechnisch autark. Die Wärmepumpe übernimmt wie bisher die Grundlast für die Beheizung des Eisstadions.

Die faszinierende MAX AICHER ARENA wurde 2011 mit dem Architekturpreis „World Sport Building of the Year“ ausgezeichnet, rechts: Für den Betrieb des Gas-Brennwertkessels ProCon HT 225 wurde ein 2.100 Liter fassender Flüssiggastank installiert.
Der ProCon HT vor der Installation neben dem 850-kW-Holzpellets-Heizkessel, rechts: Simon Mayer (links) und Andreas Laake beim Auffüllen der Neutralisationsbox.

 

Die Firma Josef Mayer wurde im Frühjahr 2012 mit der Installation beauftragt. Für die Installation des Kessels wurden rund zehn Arbeitstage benötigt. Grund waren insbesondere aufwendige Demontagearbeiten sowie die Schweißarbeiten für die Anschlussleitungen. "Der Einsatz des ProCon HT wird die Energiebilanz der Anlage deutlich verbessern. So braucht der Holzpellets-Heizkessel eine hohe Bereitstellungsenergie und die damit verbundenen Verluste fallen zukünftig im Sommer weg", erläutert Simon Mayer, Geschäftsführer der Firma Josef Mayer. Der neue MHG Gas-Brennwertkessel wird im Rahmen der Gebäudeleitechnik überwacht. Durch das redundante System mit drei unabhängig voneinander arbeitenden Heizkesseln in einem Gehäuse ist eine maximale Betriebssicherheit gewährleistet; zudem können die Kesselmodule ohne Unterbrechung des Heizbetriebs einzeln gewartet werden. Und im Falle eines Falles stehen die geschulten Spezialisten vom MHG Werks-Kundendienstteam aus Bayern jederzeit bereit. Damit steuert jetzt auch Premium-Heiztechnik aus dem Hause MHG zum Erfolgsrezept der MAX AICHER ARENA bei: einzigartige Architektur mit neuester Technik in einer atemberaubenden Umgebung.

Andreas Laake programmiert die Regelung des ProCon HT 225, rechts: Fertig installiert: Premium-Heiztechnik von MHG.

Gas-Brennwert-Heizungsanlage MAX AICHER ARENA im Überblick

Heizungsanlage: Gas-Brennwertkessel vom Typ ProCon HT 225 mit einer Heizleistung von 225 kW

Wirkungsgrad 40/30 °C: 109,5 %

Gasversorgung: 2.100-Liter-Flüssiggastank

Warmwasserversorgung: 1.000-l-Schicht-Ladespeicher

Planungsbüro: Krawinkel Ingenieure GmbH, Kempener Allee 168-170, 47803 Krefeld, mail@krawinkel.net, www.krawinkel.net

Installierender Fachhandwerksbetrieb: Josef Mayer, See 8, 83334 Inzell, info@sanitaer-heizung-mayer.de, www.sanitaer-heizung-mayer.de

Die MHG Heiztechnik steht Ihnen bei allen Fragen gern zur Verfügung.
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