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Heiztechnik-Lexikon

Heiztechnik-Lexikon

Von A wie Abgasverlust bis Z wie Zentrales Heizsystem: Unser Lexikon erklärt Ihnen die wichtigsten Begriffe aus dem Bereich Heiztechnik.

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Warmwasserspeicher

Wärmespeicher sind Speicher für thermische Energie. Als Speichermedium dient in vielen Fällen Wasser. Zur Abdeckung des normalen Warmwasserbedarfs eines Einfamilienhauses stellt ein Warmwasserspeicher ab einem Speichervolumen von 80 Litern eine befriedigende Lösung dar, im Zweifamilienhaus sollte ein Speichervolumen von mindestens 150 Litern gewählt werden. Bei Wärmespeichern wird zwischen Wandspeichern, Standspeichern, Unterbauspeichern, aufgesetzter Warmwasserspeichern sowie Puffer- und Kombispeichern unterschieden.

 

Wandspeicher

Wandspeicher sind Warmwasserspeicher zur Wandmontage. Sie bieten hohen Warmwasserkomfort bei sparsamem Energieverbrauch – für die Versorgung einer oder mehrerer Entnahmestellen. Durch eine gute Dämmung sowie optimale Temperaturschichtung steht in den Speichern immer ausreichend warmes Wasser bereit. Wandspeicher sind eher für kleinere Wassermengen von 30 bis 60 Litern vorgesehen. Gleichwohl gibt es auch größere Speicher mit bis zu 150 Litern Fassungsvermögen.

 

Standspeicher

Standspeicher sind im Gegensatz zu Wandspeichern Warmwasserspeicher, die auf dem Fußboden aufgestellt werden. Mit einem Fassungsvermögen von ca. 200 bis 1.000 Litern versorgen sie problemlos ein ganzes Haus mit warmem Wasser. Mit einem effizienten Energieeinsatz von 6 bis 108 kW sind sie nicht nur für Wohngebäude, sondern auch für den Einsatz in Industrie und Gewerbe geeignet.

 

Unterbauspeicher

Hier ist der Heizkessel auf den Warmwasserspeicher gesetzt, sodass die gesamte Einheit wenig Stellplatzbedarf benötigt. Die typische Speichergröße beträgt bis zu 200 Liter.

 

 

 

Aufgesetzter Warmwasserspeicher

Dieser Warmwasserspeicher ist auf den bodenstehenden Kessel gesetzt und benötigt somit keinen eigenen Stellplatz. Kessel und Speicher bieten ein geschlossenes Gesamtbild ohne sichtbare Verbindungsleitungen. Wegen der kurzen Verbindungswege sind die Rohrleitungsverluste minimal.

 

Pufferspeicher

Ein Pufferspeicher ist ein Behälter, der nicht vom Wasser durchflossen wird, sondern nur als Wärmespeicher für Heizung oder Solaranlage dient. Die von Heizkessel oder Solaranlage erzeugte Wärme wird über Wärmetauscher in den Pufferspeicher eingebracht und kann über weitere Wärmetauscher wieder entnommen werden (zur Warmwasserbereitung oder Gebäudeheizung). Pufferspeicher sollten hoch und schmal sein, damit eine gute Schichtung des Wassers entstehen kann (oben befindet sich das warme und unten das kalte Wasser).

 

Kombispeicher

Kombispeicher bestehen aus zwei Speichern, einem Pufferspeicher und einem - im oberen Bereich des Pufferspeichers integrierten - Warmwasserspeicher. Anstelle des Warmwasserspeichers kann auch eine Heizspirale integriert sein, die das Wasser im Durchfluss erwärmt. Einsatzgebiet von Kombispeichern ist z. B. die kombinierte solare Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung. Der Kombispeicher ist mit dem Heizkessel und der Solaranlage verbunden. Der Pufferteil des Kombispeichers beinhaltet das Heizwasser des Heizkreislaufs. Im unteren Bereich des Kombispeichers ist der Solarwärmetauscher angeordnet. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung fließt die Wärmeträgerflüssigkeit der Solaranlage durch diesen Wärmetauscher und erwärmt das Heizwasser im Pufferteil des Speichers. Dieses wiederum gibt die Wärme an den Warmwasser-Speicher bzw. an die Heizspirale weiter. Sollte nicht genügend solare Wärme zur Verfügung stehen, wird der Heizkessel zugeschaltet. Wird hingegen mehr solare Wärme erzeugt, als für die Trinkwassererwärmung benötigt, wird diese bei Bedarf an den Heizkreislauf abgegeben.

 

Wartung

Damit die Heizung reibungslos funktioniert, muss sie regelmäßig gewartet werden. Die Heizungsanlagenverordnung schreibt eine jährliche Wartung sogar zwingend vor. Dabei müssen beispielsweise eventuelle Ablagerungen im Kessel oder im Wärmetauscher entfernt und die Brennereinstellungen überprüft werden. Die regelmäßige Wartung gewährleistet einen geringen Schadstoffausstoß, einen sparsamem Betrieb und die Anlagensicherheit.

 

 

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